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Ayurveda Diät

Die Ayurveda Diät

Ayurveda und Diät: Wie passen diese beiden Wörter bloß zusammen? Diese Frage stellen sich ganz sicher nicht nur die zahlreichen Anhänger der alten indischen Ernährungslehre. Denn die ursprüngliche Speiseaufnahme nach dem Ayurveda-Prinzip hat natürlich rein gar nichts mit dem Diätgedanken des modernen Westens zu tun. Die Gewichtsreduzierung ist aber ein neumodernes und beliebtes Resultat der ayurvedischen Ernährung und gewinnt nicht nur in den USA immer mehr an Zuspruch, sondern ist auch in Europa in aller Munde.

Ayurveda Diät

Aber was hat das Ayurveda-Prinzip mit einer waschechten Diät zu tun? Die alte indische Lehre hat bekanntlich unzählige Fans in den westlichen Ländern. Sie verspricht und Harmonie und Balance. Die traditionelle Heilkunst verbirgt aber auch ein weises und hilfreiches Gesundheitskonzept in sich, welches jeder der sanft, schonend und wirkungsvoll abnehmen will für sich nutzen kann.

Wer genau die Ayurveda Diät als solche ins Leben rief, das ist bis dato ungeklärt. Fakt ist aber, dass sie in den USA vor einigen Jahren als erstes Mal bei den Reichen und Schönen die Runde machte. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass irgendein Ernährungscoach der Stars auf die Idee kam, sich die ayurvedische Ernährungslehre genauer anzusehen und Ayurveda Diät über das Resultat zu schreiben.

Das kann sich in seiner heutigen Form aber auf jeden Fall sehen lassen. Zwar spielen bei der reinen Ayurveda Diät die sogenannten Doshas eine eher nebensächliche Rolle, anders als bei der tatsächlichen ayurvedischen Ernährungslehre, trotzdem sollten diese einmal genauer unter die Lupe genommen werden. Denn versteht der Fastende, worum es bei der Ayurveda Diät geht, purzeln bei dieser die Pfunde deutlich schneller.

Die Doshas bezeichnen nämlich die drei Temperament-Typen, zwischen denen die indische Lehre unterscheidet. Das heißt, dass die Ernährung sich stets nach der individuellen körperlichen Verteilung der Dosha-Typen richten muss. Der Typ Vata steht dabei für die Elemente Luft und Äther, der Typ Kapha steht für die Erde und das Wasser und der Typ Pitta für das Feuer.

Das Problem bei der Ayurveda Diät könnte sein, dass der Diätende seine eigenen Dosha-Typen nicht wirklich einschätzen kann. Dazu finden sich natürlich zahlreiche Hinweise, Tipps und Tricks im Internet und in Büchern. Nicht immer helfen die aber wirklich weiter. Besser ist es natürlich, wenn ein Experte zurate gezogen wird.

Vata, Pitta oder Kapha: Tipps zur persönlichen Deutung

Vata-Menschen wird nachgesagt, dass sie hektisch und nervös sind. Deshalb müssen diese beruhigend auf ihr Dosha einwirken, um zur Ruhe zu kommen – aber auch um abzunehmen. Daher werden diesen während der Ayurveda Diät leicht verdauliche und warme Speisen, die salzig, sauer oder süß schmecken, empfohlen. Alles was aufbläht, sollte hingegen vermieden werden. Zudem bevorzugt das Vata Gewürze wie Ingwer, Zimt, Nelke und Safran.

Die Pitta-Typen dürfen hingegen schwerer essen. Sie sind mit einem guten Stoffwechsel gesegnet und ihre Verdauung erlaubt kalte und warme Speisen. Saure und scharfe Speisen sollten Pittas aber meiden, sonst droht ein Ungleichgewicht des Dosha. Zudem sollten sie auf Alkohol, Kaffee und auch auf Produkte mit Weißmehl und Zucker verzichten. Besser sind bittere, süße und herbe Getränke sowie Speisen und Gewürze wie Kurkuma, Koriander und Kardamom.

Kapha-Menschen sind träge und sollten viel Obst und Gemüse zu sich nehmen. Ebenso sind warmes und gegartes Essen gefragt, während fette und schwere Sachen vor allem abends gemieden werden sollten. Kaphas mögen scharfe, bittere und herbe Speise und lieben Gewürze wie Chili und Ingwer.

Die Ernährungslehre des Ayurveda und somit auch die Ayurveda Diät unterteilen jedoch nicht nur stumpf in drei verschiedene Körper-Typen und sagt was diese essen sollen und was nicht. In der ayurvedischen Ernährung kommt es auch darauf an, was wann, wo und wie verspeist wird. Bei der Ayurveda Diät sollte bei den Mahlzeiten eine ruhige Atmosphäre vorherrschen. Hektik oder Stress sollten strickt gemieden werden, denn sie gelten als reines Gift für das Essen und die anschließende Verwertung und Verdauung.

Zwischen den einzelnen Mahlzeiten sollten die Diätenden eine Pause von mindestens drei Stunden einlegen und die eigentliche Hauptmahlzeit sollte stets zur Mittagszeit gegessen werden. Und: Ungemein wichtig ist in der ayurvedischen Philosophie, dass nur dann etwas gegessen werden sollte, wenn auch wirklich ein Hungergefühl vorhanden ist. Trotzdem sollte sich der Fastende nie vollkommen satt essen.

In Sachen Getränken ist die Ayurveda Lehre und somit auch die dazugehörige Diät sehr streng. Alkohol und Kaffee sind eigentlich tabu. Erlaubt sind hingegen warmes Wasser und Kräutertees. Das gilt übrigens gleichermaßen für alle Dosha-Typen, wobei die Geschmäcker der Tees nach den eigenen Geschmacksvorlieben ausgelegt werden können.

Die Ayurveda Diät: Essen bedeutet auch Lebensfreude

Laut der Ayurveda Lehre soll das Essen aber nicht nur schmecken, sondern auch sättigen und so für eine innere Ruhe sorgen. Damit ist nicht nur Ruhe im Sinne von einem fehlenden Hungergefühl gemeint. Auch eine innere Harmonie, die daher resultiert, dass der Körper nicht kämpfen muss, um die Nahrung zu verarbeiten, spricht von Harmonie.

Daher sind hochqualitative und frische Speisen ein Garant für Geschmack und Harmonie. Das Ziel der ayurvedischen Ernährung ist, durch ein ausgewogenes Zusammenspiel aller Speisen und geschmacklichen Komponenten alle Sinne auf genussvolle Weise zu befriedigen. Das soll bei der Ayurveda Diät Heißhungerattacken vermeiden und so auch den späteren Jojo-Effekt im Zaum halten.

Allerdings zielt die Ayurveda Diät weniger darauf ab, dass der Diätende schnell und nahezu über Nacht drastisch an Gewicht zu verliert. Bei der Ayurveda Diät nimmt dieser bedacht und langsam ab – je nach Fastendem zwischen 2 und 3 Kilogramm pro Woche. Jedoch möchte die Ayurveda Diät bereits beim Abnehmen zum Umdenken bewegen: Wer sich auch nach der Diät und nach dem gewünschten Gewichtsverlust gesund und bedacht ernährt, der wird sein Gewicht auch später problemlos halten können.

Denn sowohl Heißhungerattacken als auch der Jojo-Effekt, der eine drastische Gewichtszunahme nach der Diät beschreibt, resultieren oft aus drastischen Fastenzeiten. Der Körper fährt bei diesen auf Sparflamme, leidet eventuell sogar unter Mangelerscheinungen und wird dies ändern, sobald er wieder normale Nahrung zugeführt bekommt.

Inwieweit dient die Dosha-Harmonisierung wirklich als Schlankmacher?

Die ayurvedische Ernährung funktioniert auch wunderbar als Diät, da die ayurvedischen Lehren den Grundsätzen einer ausgewogenen und gesunden Ernährung entsprechen. Hier bestimmen viel Gemüse und Obst, schonende und fettarme Garmethoden, die Nutzung von Kräutern und der häufige Verzicht auf Fleisch den täglichen Ernährungsplan. Zusammen helfen all diese Dinge gleichermaßen beim Abnehmen und somit auch bei der Gewichtsreduzierung. D

ie Ayurveda Diät baut aber nicht nur allein auf einem gesunden Speiseplan auf. Sie macht auch sehr deutlich, wie wichtig Bewegung für einen regulierten Gewichtsverlust ist. In erster Linie zwar, weil Bewegung den Stoffwechsel ankurbelt und die Verdauung unterstützt – und so für Harmonie sorgt. Auch das läuft aber darauf hinaus, dass der Diätende abnimmt.

Dass es im ayurvedischen Prinzip nicht darum abzunehmen, das merkt man auch der Ayurveda Diät an. Die ist nämlich eher als Ernährungsumstellung und als gesunde Lebensart zu sehen und nicht als Crash-Diät. Anhänger der Lehre kritisieren hingegen viel stärker als den reinen Diätgedanken, der ja unbedenklicher und gesunder als das Nachgehen einer Mono-Diät ist, dass der Dosha-Typ meistens selbst bestimmt werden soll.

In den meisten Fällen hilft dabei nur ein automatisierter Wesenstest und eventuell eine kurze Beratung per Mail. Nur in seltenen Fällen setzt sich der Diätende tatsächlich mit einem Fachmann zusammen, der gemeinsam mit ihm nicht nur den Dosha-Typ ermittelt, sondern auch Tipps zum weiteren Vorgehen geben kann.

Denn selbst wenn der Abnehmende den eigenen Dosha-Typen frei nach der Lehre des Ayurveda bestimmen konnte, stellt sich immer noch die Frage, was er essen soll und was nicht. Denn Rezepte finden sich im Internet viele, nicht immer helfen diese aber weiter: etwa weil sie zu kompliziert erläutert werden oder weil Nahrungsmittel aufgeführt werden, die nur schwer zu beschaffen sind. Allerdings kann die Küche des Ayurveda auch ganz simpel daherkommen. Folgende Rezeptideen zeigen wie simpel.