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Body-Mass-Index (BMI)

Der Body-Mass-Index (BMI) – auch Körpermasseindex (KMI), Körpermassenzahl (KMZ) oder Quetelet-Kaup-Index – ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Sie wurde 1832 von Adolphe Quetelet entwickelt.

Body Mass Index

Der BMI bezieht die Körper-Masse auf das Quadrat der Körpergröße. Der Wert “Quadrat der Körpergröße” steht in keinem Zusammenhang mit der Körperoberfläche. Der BMI ist lediglich ein grober Richtwert, da er weder Statur und Geschlecht noch die individuelle Zusammensetzung der Körpermasse aus Fett- und Muskelgewebe eines Menschen berücksichtigt.

Quelle: Wikipedia (www.wikipedia.de)

bmi-informationsblatt

Der Body-Mass-Index

BMI-Berechnen – Um zu ermitteln ob das Gewicht in einem angemessenen Rahmen liegt, wird der Body-Mass-Index verwendet.
Berechnet wird er wie folgt:

Körpergewicht (in Kilogramm) geteilt durch Größe (in Metern mal zwei).

Der errechnete Wert gibt einen Hinweis darauf, ob die Person übergewichtig oder normalgewichtig bzw. untergewichtig ist. Die BMI Richtwerte unterscheiden sich bei Männern und Frauen. Das liegt daran, weil die Muskelmasse bei Männern stärker vorhanden ist. So liegt der akzeptable Normalgewichtswert bei Männern etwas höher.

Bei stark muskulösen Personen kann es passieren das der BMI-Wert Adipositas (Die Bezeichnung Adipositas steht für starkes Übergewicht) besagt, der Körperfettanteil aber im normalen Bereich liegt. Das Aufsuchen eines Mediziners kann in solch einem Fall Klarheit bringen. Der Body-Mass-Index wurde bereits im 19. Jahrhundert von einem Mathematiker entwickelt. Er diente den Amerikanern dazu, bei Lebensversicherungen das Risiko durch Übergewicht einzuschätzen.

Adipositas (Übergewicht) kann mehrere Ursachen haben. Eine Stoffwechselerkrankung oder erbliche Veranlagung sind die medizinischen Faktoren. Ein wesentlich häufiger vorkommender Ursprung für Übergewicht ist in der Ernährung zu finden. Wenig Bewegung und falsche Ernährung macht sich schnell auf der Waage bemerkbar. Doch auch die Freizeitgestaltung spielt eine Rolle. Fernsehen, Computerspiele und überwiegend sitzende Hobbys, verleiten dazu zwischendurch Chips und andere Süßigkeiten zu essen, die als Fett im Körper abgelegt werden.

Was ist der Body Mass Index?

Der Body Mass Index repräsentiert eine Art mathematische sowie medizinische Formel, mittels derer grob abgeschätzt werden kann, ob die betroffene Person an Über – oder Untergewicht leidet. Als Dateneingabe werden dabei die eigene Körpergröße sowie das Gewicht herangezogen. Seinen Ursprung hat er bereits 1832 erlebt. Als Gründerväter dieser Maßzahl gelten Adolphe Quetelet sowie Ignaz Kaup.

Wie berechnet man den BMI?

Wie bei allen mathematischen Formeln so ist es auch hier enorm wichtig, die korrekten Maßzahlen mit entsprechenden Einheiten heranzuziehen. Zum einen benötigen Sie Ihr eigenes Körpergewicht in Kilogramm. Zum anderen müssen Sie über Ihre Körpergröße in Metern Bescheid wissen.

Die Formel besteht aus einer Division. Sie teilen dabei Ihr Körpergewicht durch das Quadrat Ihrer Körpergröße. Ein Beispiel soll dies veranschaulichen: angenommen Sie wiegen 69kg und weisen eine Körpergröße von 1,83m auf. Demnach lautet die Rechnung: 69kg geteilt durch (1,83m)². 1,83² ergibt 3,3489. Somit lautet das Endergebnis gerundet 20,60. Die Maßeinheit für den Body Mass Index ist somit kg/m².

Wie wird das Ergebnis interpretiert?

Das Ergebnis aus unserem Beispiel 20,60 stellt nur einen sogenannten Rohwert dar. Dieser muss nun in einen entsprechenden Sachzusammenhang gebracht werden, um Schlüsse ziehen zu können, ob ein Über – beziehungsweise Untergewicht vorherrscht.

  • Ist der BMI kleiner als 16 liegt ein starkes Untergewicht vor
  • Zwischen 16 und 17 spricht man von einem mäßigen Untergewicht
  • Das leichte Untergewicht ist von 17 bis 18,5 einzuordnen

Insgesamt wird bis zum Wert 18,5 von Untergewicht gesprochen.

  • Ein Normalgewicht liegt vor, wenn sich der Body Mass Index zwischen 18,5 und 25 bewegt.
  • Die Präadipositas stellt die Vorstufe zur Adipositas dar und repräsentiert die Übergewichtsklasse. Sie reicht von 25 bis 30.

Die folgenden drei Stufen beschreiben nun die Adipositasklasse.

  • Sie beginnt mit der Adipositas vom Grad 1. Dabei muss der Wert zwischen 30 und 35 liegen.
  • Schließlich folgt der Grad 2. Er umfasst den Bereich 35 bis 40.
  • Zuletzt nimmt Adipositas Grad 3 die Skala ein. Ist der BMI – Wert größer gleich 40, spricht man vom Grad 3.

Diese Gewichtsklassifikation ist von der Weltgesundheitsorganisation herausgegeben und beruht auf dem Stand des Jahres 2008. Übergewichtige Personen ab einer Körpermassenzahl von 30kg/m² werden als behandlungsbedürftig eingestuft.

BMI-Tabellen

Die BMI-Tabellen geben eine Übersicht aller Werte je Kategorie (Alter, Gewicht, Größe und Geschlecht):

Optimaler BMI (Normalgewicht) nach Alter:

Alter
BMI
19 bis 24 Jahre
19 bis 24
25 bis 34 Jahre
20 bis 25
35 bis 44 Jahre
21 bis 26
45 bis 54 Jahre
22 bis 27
55 bis 64 Jahre
23 bis 28
alter als 64 Jahre
24 bis 29

BMI-Klassifikation nach Geschlecht:

Klassifikation
Männer
Frauen
Untergewicht
kleiner als 20
kleiner als 19
Normalgewicht
20 bis 25
19 bis 24
Übergewicht
25 bis 30
24 bis 30
Adipositas
30 bis 40+
30 bis 40+

Unterschiede nach Gewicht, Größe, Alter und Geschlecht

Der Nutzer dieser Formel muss einen Aspekt sorgfältig beachten. Der BMI – Wert stellt keine eindeutige, sichere Information dar, ob ein Über – oder Untergewicht vorliegt. Er ersetzt nicht im Geringsten eine medizinische Diagnose, sondern stellt lediglich einen groben Richtwert dar. Da jedoch der Betroffene als ein einzigartiges Individuum mit einzigartigem Körperbau und physischen Bedingungen gesehen werden muss, bedarf der BMI – Wert stets auch einer individuellen Interpretation. Dies beginnt bereits bei der Unterscheidung zwischen Mann und Frau.

Da Männer in der Regel einen höheren Anteil an Muskelmasse bezogen auf die Gesamtkörpermasse aufweisen, ist ihr BMI üblicherweise höher. Deshalb gelten geschlechtsspezifische Klassifikationen: während seitens der Deutschen Gesellschaft für Ernährung das Normalgewicht der Männer von 20 bis 25kg/m² festgelegt wird, lautet das Intervall bezüglich der Frauen [19,24]. Des Weiteren darf auch das Alter nicht außer Acht gelassen werden.

Mit steigendem Alter nimmt der Kalorienverbrauch pro Tag ab, was ein Grund darstellt für die steigende Körpermasse mit erhöhtem Alter, wenn der Betroffene trotzdem die gleiche Menge an Nahrung zu sich nimmt. Auch unter Kindern und Jugendlichen gelten besondere Bestimmungen. Jeder Heranwachsende hat seinen eigenen Entwicklungsprozess und wächst mal schneller und mal langsamer. Dementsprechend kann das eine Kind bei gleichem Gewicht ein Untergewicht darstellen, wenn es bisher mehr gewachsen ist als die Vergleichsperson.

Es gibt auch Kritik am Body Mass Index

Bis heute streiten sich Studien darüber, ob etwa ein Zusammenhang zwischen BMI und Sterblichkeit hergestellt werden kann. Ein Beispiel soll die Problematik verdeutlichen: in einer Metaanalyse kam man zu dem Ergebnis, dass Übergewichtige eine sechsprozentige geringere Sterbewahrscheinlichkeit aufweisen als Normalgewichtige, obwohl ein höherer BMI mit auftretenden Krankheiten positiv korreliert. Deshalb wird in diesem Zusammenhang von einem Adipositas – Paradoxon gesprochen.

Den Verantwortlichen der Studie wurde vorgeworfen, Aspekte wie das Rauchen oder Krankheiten nicht ausreichend berücksichtigt zu haben. Es ist zum Beispiel bekannt, dass Rauchen die Gesundheit schädigt, gleichzeitig jedoch sich das eigene Körpergewicht reduziert. Wie bereits erwähnt kann ein hoher BMI – Wert auch durch erhöhte Muskelmasse, aber auch eine höhere Knochendichte oder größere Schulterbreite zustande kommen. Man denke nur an Profisportler. Während Ausdauersportler einen üblichen BMI zwischen 20 und 21 aufweisen können, liegt dieser bei Kraftsportlern oft bei etwa 26 bis 29, also in dem Bereich, der eigentlich Übergewichtige repräsentiert.

Alternativen zum BMI

Die sogenannte Waist – to – Height Ratio berücksichtigt Taillenumfang und Körpergröße und setzt diese ins Verhältnis zueinander. Damit soll im Gegensatz zum BMI eine bessere Diagnose hinsichtlich der Verteilung des Körperfetts möglich sein. Der Body Shape Index bezieht das Bauchfett mit in seine Berechnung ein. Basierend auf der Annahme, dass bestimmte Krankheiten bei erhöhtem Bauchfett auftreten, etwa Herzinfarkt oder Schlaganfall, sollen so präventiv gesundheitliche Risiken erkannt werden, indem der eigene Wert mit Durchschnittswerten aus der Bevölkerung verglichen wird.